Fit für die Prüfung!

Lernen leicht gemacht!

Wichtig ist zunächst seinen Lerntyp herauszufinden.

Fit fürdie Prüfung

Die Lernpsychologie unterscheidet zwischen verschiedenen Lerntypen. Je nach Lerntyp behälts du erlernte Inhalte besser. Die Einteilung stellt die Stärken eines Menschen heraus, die Schwächen können mit den Stärken ausgeglichen und kompensiert werden. Das gängigste Modell unterscheidet zwischen visuellen, auditiven, haptischen/kinästhetischen sowie kommunikativen Lerntypen. Ist die Frage geklärt, welcher Lerntyp du bist, kann das Lernverhalten optimiert und erleichtert werden.

Auch wenn es diese Typeneinteilung gibt, ist es nicht immer eindeutig, welcher Lerntyp du bist. Indem du dich sich selbst beobachtest, kannst du selbst herausfinden, wie du  am geschicktesten lernst.

Die Zuordnung zu einem bestimmten Lerntyp, ist nicht immer eindeutig. Einfacher ist es, sich die Frage zu stellen, welche verschiedenen Lerntypen stecken in mir und wie stark sind sie ausgeprägt? Neben den gängigen Tests kann die Beantwortung der Fragen mehr Aufschluss über den eigenen Lerntyp geben. Dazu werden die eigenen Lernerfahrungen aus der Vergangenheit näher beleuchtet. Wann konntest du in Lernsituationen am leichtesten den Stoff aufnehmen und dir merken? Wann hat sich der Lernstoff wie von selbst eingeprägt? Wann war es besonders leicht zu lernen? In welchen Fächern und Veranstaltungen ist es dir besonders schwergefallen, dem Unterricht zu folgen?

Finde deinen Lerntyp heraus!

Der visuelle Lerntyp
muss sich erstmal den Stoff anschauen. Das Sehen steht für ihn im Mittelpunkt des Lernens. Am meisten helfen dem visuellen Lerntyp Infografiken, Diagramme und Bilder, aber auch Videos und andere visuell aufbereitete Informationen. Dem visuellen Lerntyp fällt das Lernen bei Lehrpersonen, die den Stoff mit Gesten und bildhafter Sprache unterstützen, leichter und der Stoff kommt schneller im Gedächtnis an. Neben den Notizen zeichnen sie oft viele Symbole und stellen gerne Tabellen und Skizzen her.

Bist du ein visuellerLerntyp?

Merkst du dir eher Grafiken, Schaubilder oder andere anschauliche Materialien?

Machst du dir Notizen und zeichnest Skizzen oder Symbole?

Bildhafte Sprache, wie Gestikulieren und Gesten während eines Vortrags, erleichtern dir, einem Vortrag zu folgen?

Der auditive Lerntyp

Auditive Lerntypen besuchen gerne Vorträge oder Vorlesungen. Sie können über lange Zeit zuhören, ohne sich zu langweilen und abzuschweifen. Sie wissen, das gesprochene Wörter zum Lernerfolg verhelfen. Notizen fallen spärlich aus, weil Sie erst ganze Sätze formulieren müssen. Dabei fällt Zuhören und gleichzeitig Schreiben schwer. Das Lesen fällt diesem Lerntyp wohlmöglich schwerer als Zuhören. Zu den Inhalten mit Grafiken und Diagrammen, benötigen Sie die mündlichen Erklärungen und den Austausch darüber.

Bist du eher ein auditiver Lerntyp?

Du hörst über einen längeren Zeitraum gerne zu?

Sind deine Notizen, während du zuhörst eher knapp, weil du dich auf das Zuhören konzentrierst?

Formulierst du im Geist, die Sätze bevor du sie niederschreibst?

Der haptische/kinästhetische Lerntyp

Die Praxiserfahrung durch „Learning by Doing“ ist die bevorzugte Lernmethode bei beiden Lerntypen. Ihre Vorlieben liegen nah beieinander. Das sind die sogenannten „Macher*innen“. Ausprobieren und Anpacken sind typisch für die Lerntypen. Mit den Händen etwas zu ertasten und zu fühlen, bleibt im Gedächtnis besonders haften. Der kinästhetische Lerntyp setzt am besten das Gelernte gleich praktisch um, dann wird es leichter abgespeichert. Rollenspiele helfen dem haptischen und kinästhetischen Lerntyp ebenfalls beim Abrufen von Wissen.

Gehörst du zu den haptischen/kinästhetischen Lerntyp?

Du bevorzugst praktische Erfahrungen? Es bleibt, was du praktisch selbst gemacht hast, besser haften?

Deine Hände sind unerlässlich beim Lernen und spielen eine sehr große Rolle beim Merken von Inhalten?

Das Wissen, das du durch praktische Erfahrungen und Prozesse erlebt hast, sind einfacher und leichter abrufbar?

Der Kommunikative Lerntyp

Der kommunikative Lerntyp bevorzugt kleinere Seminare- und Lerngruppen sowie Vorträge oder Vorlesungen. Vor allem angeregte Diskussionen oder Gespräche wirken sich positiv auf Ihre Merkfähigkeit aus. Sie beteiligen sich besonders an angeregten Diskussionen und Gesprächen. Das hilft Ihnen dabei, Dinge in das Langzeitgedächtnis abzuspeichern, Sachverhalte zu verstehen und einzuordnen. Das Halten von Vorträgen kann ebenso hilfreich sein – wichtig ist Ihnen die Kommunikation mit Menschen. Die Gesprächsverläufe sowie Argumente aus Diskussionen verinnerlichen Sie dadurch umso mehr.

Bist du ein kommunikativer Lerntyp?

Du bevorzugst kleine Lerngruppen, damit du dich rege an den Gesprächen und Diskussionen beteiligen kannst?

Vorträge und Präsentationen zu halten, gehört zu deinen Lieblingsbeschäftigungen?

Gespräche über Inhalte und Diskussionen helfen dir, gelernte Inhalte besser abzurufen.

Wenn du deine Stärken und Schwächen genau kennst, kannst du mit deinen Stärken gezielt dein Lernverhalten anpassen und optimieren. Die Mischung der verschiedenen Lerntypen und Techniken zeigt sich als erfolgreiches Konzept. Die Lernergebnisse verbessern sich signifikant. Deiner erfolgreichen Prüfung steht dann nichts mehr im Weg.

2560 1707 carmela

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